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Geschrieben von Steffen Remmler
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Montag, 13. August 2007 |
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Textilprint ist die farbliche Einbringung von Textildesign auf dauerhafte Haltbarkeit. Die Druckgrößen im Textildruck verschiedenster Techniken können alles von kleinen Kleidungstücken wie Mützen und Caps bis hin zu Megaprints im Ausmaße großer Gebäude einnehmen. Im Print auf Textil und ganz besonders bei Fashionaufträgen hat man eine variable Auswahl an potentiellen Druckvarianten. Der Idealkandidat und an Universtität unüberbotenes Verfahren im Textilbeschriftungsverfahren ist wohl zweifelsohne der Siebdruck, bei dem hohen Stückzahlen günstig maschinell oder im Handbetrieb produziert werden können. Hier wird eine netzartiges Textil so konfiguriert, dass es nur an den Stoffteilen durchdringbar ist, wo danach die Bemalung im Designentwurf zu sehen sein soll. Der Prozess ist prinzipiell sehr einfach und fortschrittlich. Der größte Teil aller Druckprozesse im Textilprint wird in der Regel im bereits definierten Verfahren beauftragt. Neben dem Siebdruck gibt es noch eine ganze Folge anderer Arbeitsgängen für den Druck auf Textilien. Die meisten haben sich ihre Existenzgrundlage in der kostengünstigen Erzeugung von Kleinserien für z.B.Kegelclubtouren gesucht und gefunden. Der Direct-to-Garment Druck wie Digital oder Sublimationsdruck, genau wie Flexdruck ermöglichzen die Produktion von Einzelstücken. Diese beiden Verfahren ermöglichen die Herstellung von Einzelauflagen in der Preisklasse unter 20 Euro, während hier beim Siebdruckprozess kosten von über 50 Euro für Einzelaufträge entstehen würden. Als Folge ist beim Druck auf Textil vor allem die Druckauflage entscheidendes Merkmal für die Bestimmung des richtigen Druckprozesses. Aber auch die Motivvorgabe ist bestimmendes Kriterium für den richtigen Prozess. Detailverliebte Designs mit dünnen Finessen können fast nur im Siebdruckverfahren erschaffen werden, während einfach umrissene Designs mit klar umrissenen Linien und wenigen Feinheiten auch im Flockdruck erschaffen werden können. Simpel formuliert kann man sagen, Je simpler ein Design und je reduzierter die Farbvarianz, desto kleiner ist die Anzahl der benötigten Druckvorgänge für eine effektive Produktionsmenge. |