Wellness & Gesundheit
Ohne Zähne wie ein halber Mensch: Zahnverlust - Implantologie
| Ohne Zähne wie ein halber Mensch: Zahnverlust - Implantologie |
| Geschrieben von Alrun Fischer | |
| Montag, 4. Juni 2007 | |
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Optisch dem echten Zahn fast identisch, leistet dieser künstliche Zahn- das Zahnimplantat – uneingeschränkt seine Dienste. So sind Beiß- Kau- und Sprechfunktionen wieder hergestellt, und das strahlende Lachen ist ohne störende Metallzusätze wie bei einer Zahnprothese möglich, ganz abgesehen von dem wieder hergestellten Selbstwertgefühl des Betroffenen. Zudem schädigen Zahnimplantate nicht die umliegenden Zähne wie beispielsweise einer Brücke. Um eine Brücke einzusetzen, werden die umliegenden Zähne bis auf den Stumpf abgeschliffen. Ein Zahnimplantat hingegen steht bis zu 20 Jahre mitten in der natürlichen Zahnreihe. Liegt der Titel „Facharzt für Oralchirurgie“ bzw. zertifizierter Implantologe bei dem behandelnden Zahnarzt vor, kann ohne Bedenken eine Implantation vorgenommen werden. Bevor ein Implantat gesetzt werden kann, muss nach einem Zahnverlust die Wunde komplett ausgeheilt sein. Wenn keine Entzündungen vorliegen und ein ausreichend kräftiger Kieferkamm mit gesundem Zahnfleisch vorhanden ist, wird als erstes das Schraubensystem in einer ambulanten Operation gesetzt. Im Anschluss an diese Implantation sollte der Patient einige Tage keinen Sport treiben. Zahnimplantate können auch nach einem Zahnverlust nach längerer Zeit gesetzt werden, da der Kieferknochen, der sich nach einem Zahnverlust stetig zurückbildet, durch so genannte „Knochen-Chips“ wieder aufgebaut werden kann (Sinuslift). Diese Methode der Zahnimplantologie� ist umfangreich und benötigt 10-12 Wochen zusätzliche Zeit. Ist der künstliche Zahn erfolgreich aufgebracht, muss er genauso gepflegt werden, wie die echten Zähne. Vor allem muss das umliegende Zahnfleisch sanft mit der Zahnbürste massiert werden, damit es sich an den künstlichen Zahnhals heranschmiegt und ihn umschließt. Vorheriger BeitragMehr Wohlbefinden durch eine Nasenkorrektur - Nasen-OP - Nächster Beitrag: Was ist Chirotherapie und was kann sie bewirken |

Dem Fortschritt in der Zahnmedizin verdanken wir die wunderbare Möglichkeit eines Zahnimplantats. Bei dieser ästhetischen, stabilen Lösung wird nach einem Zahnverlust eine künstliche Zahnwurzel als ein Schraubensystem, in den Kieferknochen eingebracht. Nach einigen Wochen kann auf diese künstliche Wurzel, die in den Kieferkamm eingewachsen ist, ein künstlicher Zahn aufgebracht werden, der sich von einem echten Zahn kaum noch unterscheidet.