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Träumen im Freien
Geschrieben von Graupner Sandy   
Freitag, 7. September 2007

Nachtsüber soll der Schlafsack warm halten und am Tag im Rucksack mit wenig Gewicht und kleinem Packmaß überzeugen. Ein Schlafsack funktioniert keineswegs wie eine Herdplatte, eher wie eine Thermoskanne, er speichert Wärme und schützt vor der kalten Nachbarschaft. Je frischer es ist, umso funktioneller soll die Füllung des Schlafsacks entfallen, was sich im Gewicht und dem Packmaß niederschlägt. Doch bei allem drang zum minimalen, was hilft die leichteste Ausrüstung, wenn nachts der Frost reinkriecht und einem mitnichten zur Ruhe kommen lässt. Kann der dünne Schlafsack im Hochsommer einen sicher in den Schlaf senden, ist der Bereich doch limitiert. In den Bergen, im Norden und ab Herbst braucht`s was Molliges.

Die richtige Wahl für solch Gegebenheiten sind Dreijahreszeitenschlafsäcke. Nicht wesentlich mehr Gewicht als die schlanken Kunstfaserschlafsäcke, bewältigen sie dich Temperaturbereich von über +10 C bis unter -4 Celsius. Das reicht im Frühjahr, Sommer und auch im Herbst größtenteils aus. Wen es jedoch in höhere oder nördliche Gefilde zieht, sollte noch ein zusätzliches Wärmepolster einplanen. Hier empfiehlt sich ein Dreijahreszeitenschlafsack mit Daunenfüllung in Verbindung mit eine entsprechenden Isomatte. Ein guter Schlafsack bewegt sich in einem Bereich bis 1400 Gramm und einem minimalem Pachkmaß um ihn noch vernünftig verpacken zu können. Die meisten bieten mit unteren Komforttemperaturgrenzen zwischen -9 und -20[Grad] genug Reserve für kalte Nächte. Auf der anderen Seite] sind solche Schlaftüten auch bei reichlich 12 Grad im Sommer einsetzbar, wenn man diese offen lässt.

In den meisten Schlafsäcken fühlt man sich so gut aufgehoben wie im eigenen Bett. Bevor man jedoch in den Laden rennt, um sich einen Schlafsack zu holen, sollte einem bewusst sein, wo und vor allem was man damit anstellen möchte. Dreijahreszeiten- Schlafsäcke unterscheiden sich in der Füllung gewaltig. Wer zum Beispiel schon an einem warmen Sommerabend fröstelt, während so mancher noch im Shirt da sitzen, braucht ein sehr wärmeres Fabrikat. Zelt-Touren in nasskaltem Wetter oder Trecks in monsumen Gebieten wie den Tropen, benötigen einem Schlaf­sack mit Synthetikfüllung. Daune- Füllung ist hier un­angemessen. Die Isolierung fällt durch die extrem hohe Luftfeuchtigkeit in sich zusammen und isoliert weniger. Wer schnell friert, Nutzt einem wärmeren Schlafsack. Rechnen Sie für Ihre Tour um -10[Grad], benötigen Sie als fröstelnder Mensch dich Schlafsack mit einem Temperaturbereich bis minus 22 Grad Celsius, etwa den Exped Hummingbird.

Graupner Silvio info(at)biwakscharte.de

 

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