Sport & Freizeit
LED- Licht auf dem Kopf
| LED- Licht auf dem Kopf |
| Geschrieben von Graupner Sandy | |
| Donnerstag, 9. August 2007 | |
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Die Leuchtmittel im Outdoorbereich gehen einen neuen Weg. High-end LED leuchten in diesen Tagen heller und progressiver als die meisten Halogen Glühlampen. Diese kommen ohne Glühfaden aus und brennen nicht nur energiesparend, sondern auch betriebssicher und durchaus bis zu 10000 Stunden. Licht ohne Ende, und das zuverlässig und mit nur geringem Energieverbrauch. In punkto Ausleuchtung ziehen diverse LED-Brenner schon an den Glühleuchten vorbei. Während sich die klassischen Halogenstrahlergenauer Fokussierung des Reflektors auf stolze 6o Meter herantasten, reicht zum Beispiel der Petzl Myo XP ein simpler Kopfdruck, um ihr LED-Licht um 65 Meter weit in die Finsternis zu schleudern. Allerdings, nach 25 Sekunden drosselt die Myo XP selbsttätig die Energie, um Hitzeschäden durch die drei Watt starke LED zu verhindern. Doch selbst gedrosselt ist sie noch ebenso bärenstark wie die Halogeleuchten. Nicht nur auf weite Distanz, sondern auch im Nahbereich, der schon immer eine Sphäre der breit streuenden LED war. Damit die Lampen dessen ungeachtet weit leuchten, zentralisieren verschiedene Hersteller das Licht der Leuchtdiode ab Werk. Diese Lichtbündelung lässt sich jedoch nicht weiter verstellen. Anders bei der Myo XP. Hier greift Petzl zu einem genialen Trick, um weit wie nah gutes Licht zu liefern. Eine vorklappbare Streuscheibe wandelt scharf gebündeltes Spotlicht in strahlendes Streulicht. Der größte LED-Vorteil zeigt sich erst bei der Kondition. Das beweist erstaunlich die Silva, bei der ein Batteriesatz für satte 10 Stunden Fernlicht reicht. Abgeblendet erreicht sie sogar 60 Stunden, wobei sie in diesem Punkt von der Petzl Myo XP geschlagen wird. 230 Stunden lang leuchtet diese LED-Lampe mehr als genügend grell zum Gehen oder Zeltaufbauen. Zum Vergleich, die genügsame Halogenlampe liefert gerade mal für vier Stunden Licht, mit der gleichen Anzahl an Batterien. Leuchpower hin, Ausdauer her. Auch das Handling der Lampe muss stimmen. Sehr ergonomisch zeigt sich der große Drehschalter an der Myolite 3. Dieses Modell verwöhnt zudem mit bequemem Sitz. Nichts drückt oder klemmt, meist merkt man gar nicht, dass man eine Lampe trägt. In der Ausstattung besitzen verschiedene Lampen nur das Nötigste, einen Ein-Aus-Schalter und zwei Beleuchtungsstärken. Andere Modelle bieten neben zahlreichen Leuchtstufen auch noch ein Blinksignal für Notfälle sowie einen funktionellen Blendschutz, der verhindert, dass LED-Licht durchs Lampengehäuse auf Nase und Wangen des Trägers fällt und ihn so blendet. Noch mehr freut man sich aber über eine Batteriestatusanzeige der Lupine Stirnlampe, welche die verbleibende Leuchtdauer anzeigt und damit vor plötzlichem Stromausfall warnt. Vorheriger BeitragMit dem Schuh an der Wand kleben - Nächster Beitrag: Golf - ein königliches Spiel wird ein Sport für Jedermann |
