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Der Schlafsack für Bergtouren
Geschrieben von Graupner Sandy   
Dienstag, 28. August 2007

Ein Schlafsack ist für eine Bergtour in aller Regel ein wichtiger Teil der Ausrüstung, wenn die Übernachtung im Zelt oder unter freiem Himmel geplant ist. Auf manchen Bergtouren sollte er eigentlich auch dann gepackt werden, wenn man von einer Hütte zur anderen Hütte wandert, und die Gefahr eines Wetters besteht und eine Nacht draußen droht. Der Schlafsack wird in einige Kategorien eingeteilt. Sommerschlafsack, Dreijahreszeitenschlafsack und Winterschlafsack. Die Sommerschlafsäcke sind, für den Gebrauch im Sommer angemessen und mit einem Temperaturbereich bis etwa 5Grad Celsius an der unteren Grenze ausgestattet. Dreijahreszeitenschlafsäcke sind heutzutage nicht mehr unbedingt schwerer als Sommerschlafsäcke, Ihre Isolation wird durch den Einsatz von Entendaune für Synthetik erlangt. Diese eignen sich für die Verwendung im Frühling und Herbst, sowie für die eine oder andere Wintertour. Der angegebene Temperaturbereich liegt bei -5°C im Comfortbereich. Ein vernünftiger Dreijahreszeitenschlafsack hat zur Isolation einen dicken Wärmekragen und eine Wärmeleiste gegen den Reißverschluss.

Ein vernünftiger Winterschlafsack hat im Unterschied zum Sommer- und Dreijahresschlafsack einen sehr kurzen Reißverschluss. Dieser ermöglicht eine ausgezeichnete Isolation. Die angegebene Temperaturgrenze geht bei einigen Herstellern bis -50°C. Sollte man einen Schlafsack für noch tiefere Temperaturen benötigen, kombiniert man mehrere Lagen. Die vom Hersteller bezeichneten Extremwerte sind Minusgrade, bei denen man im Schlafsack überlebt. Der Komfortbereich liegt viel höher. Beachtet man beim kauf eines Schlafsacks, dass 10°C zu der angegebenen unteren Komforttemperatur dazuzurechnen ist, um es mollig zu haben. Im unteren Komfortbereich frieren die meisten in der Regel merklich. Schlafsäcke sind, je nach Zweck und Geldbeutel mit Gänsedaune Entendaune oder Kunstfasern gefüllt. Daunenschlafsäcke sind im ähnlichen Temperaturbereich deutlich leichter als Kunstfaserschlafsäcke. Diese isolieren allerdings effektiver, wenn sie feucht oder nass sind. Im trockenen Zustand ist aber der Daunenschlafsack die Königin. Auch die Isomatte ist auch eine wichtiger Punkt für eine Nacht im Zelt. Ein vernünftiger Schlafsack nützt nichts, wenn die Isomatte nix taugt.

 

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