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Geschrieben von Jochen Meyer
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Mittwoch, 15. August 2007 |
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Im Bereich des Angelsports hat sich in den vergangenen Jahren sehr viel geändert. Sowohl im Bereich der Angelausrüstung als auch bei den Ködern hat sich sehr viel getan. Ein sehr gutes Beispiel ist das Angeln auf Karpfen. Beim Karpfenangeln handelt es sich um eine Angelmethode, die sehr viel Anklang findet – und deshalb von starken Veränderungen geprägt wird.
Da wären zum Beispiel die Köder. Früher angelte man mit Wurm, Mais oder Brot auf Karpfen. Doch heutzutage gelangen beim Angeln fast nur noch Boilies zum Einsatz. Hierbei handelt es sich um kleine Futterkugeln, die je nach Hersteller und Sorte einen Durchmesser von ca. einem bis vier Zentimetern haben. Die Futterkugeln zeichnen sich vor allem dadurch aus, dass sie über einen hohen Proteingehalt sowie intensive Duft- und Geschmackstoffe verfügen. Wird an einem Angelgewässer regelmäßig mit Boilies angefüttert, so gewöhnen sich die Karpfen an den neuen Köder und sehen über anderes Futter sehr gern hinweg. Kein Wunder also, dass sie teilweise als Wunderköder bezeichnet werden.
Allerdings zählen Boilies nicht unbedingt zu den günstigsten Ködern. Wer seine Boilies im Handel kauft, der muss teilweise tief in die Tasche greifen. Die Hersteller werben immer wieder mit verbesserten Rezepturen, für die sie entsprechende Preise veranschlagen.
Aber man für die Köder gar nicht so viel Geld ausgeben. Wer über eine Küche sowie ein gutes Boilierezept verfügt, der kann die Köder auch selbst herstellen. Die Zutaten sind in jedem Supermarkt erhältlich und verursachen so gut wie keine Kosten. Des Weiteren ist die Herstellung sehr einfach, so dass auch ungeübte Köche, sehr schnell gute Boilies herstellen können. |