Sonstiges
LCD-Fernseher
| LCD-Fernseher |
| Geschrieben von Stefan Kleimann | |
| Donnerstag, 24. Mai 2007 | |
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Ein LCD Bildschirm (vom englischen "Liquid Crystal Display") besteht aus zwei Glasplatten, zwischen denen sich Flüssigkristalle und innenseitig Elektroden befinden. Durch Rot-, Grün- und Blaufilter werden mittels additiver Farbmischung die entsprechenden Farben der einzelnen Bildpunkte erzeugt. Durch ein Polarisationsfilter auf der ersten Glasplatte werden nur Lichtstrahlen mit der richtigen Ausrichtung durchgelassen. Mithilfe der Rillenstruktur der Platte werden sie dann um 90 Grad gedreht, wodurch sie einen weiteren Filter passieren können - der Bildpunkt erscheint hell. Wird allerdings ein elektrisches Feld angelegt, bleibt die Ausrichtung erhalten, und der zweite Polarisationsfilter verhindert den Durchlass - der Bildpunkt bleibt dunkel. Um ein Bild auf einem LCD-TV darzustellen, müssen alle Bildpunkte nacheinander angesteuert werden. Dafür ist es notwendig, dass die Kristalle lange genug, also bis auch das letzte Pixel erreicht ist, in ihrer Lage bleiben. Bei Aktivmatrizen werden die einzelnen Pixel durch jeweils einen Transistor angesteuert. Diese sind in Dünnschichttechnik auf der hinteren Glasplatte angebracht. Diese Technik nennt man "Thin Film Transistor" (TFT). |
