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Kriegsdienstverweigerung wird auch KDV genannt
Geschrieben von Manfred Gutacker   
Montag, 1. Oktober 2007

In der BRD kann jeder mannhafte Einwohner nach der Vollendung des 18. Lebensjahres zum Wehr- oder Zivildienst eingezogen werden. In der Regel kriegt der Jugendliche in dieser Spanne eine Ladung zur Musterung beim nächstliegenden Kreiswehrersatzamt, zu dessen Vorladung der Bürger auch zu erscheinen hat.

Bei unbewanderten Leuten, die die Kriegsdienstverweigerung, sei es aus persönlichen, religiösen oder sonstigen Gründen anstreben, stellt sich häufig die Frage, wie sich diese Erfolg versprechend ausmustern lassen können und somit den Wehr- oder Zivildienst zu vermeiden. Heutzutage gibt es immer häufiger Jugendliche, die eine Bundeswehr Verweigerung favorisieren, um dann anstelle davon den Zivildienst zu absolvieren oder durch eine T5 oder T7 Bewertung sogar gar keinen Dienst leisten zu müssen.

Um eine Kriegsdienstverweigerung zu erlangen ist es vonnöten, sich rechtzeitig vor der Untersuchung beim Kreiswehrersatzamt ein Attest des Hausarztes ausstellen zu lassen, damit man eine erfolggekrönte Ausmusterung erreichen kann. Kriegsdienstverweigerung wird auch KDV genannt und immer mehr von unkundigen Leuten angestrebt, denen ein Dienst in der Bundeswehr intolerabel ist. Sofern der Jugendliche mit T5 oder T7 bewertet wird, ist sogar eine Befreiung vom Zivildienst erreichbar.

Beschwerden und Behinderungen, die eine Ausmusterung nach sich ziehen, sind zum Beispiel Stoffwechselerkrankungen wie Diabetes, Fettstoffwechslstörung, Suizidgefährdung, Krebs oder massive Wirbelsäulenverkrümmungen.

Leidet man an keiner Krankheit dieser Art, existiert immer noch die Möglichkeit, sich ein Attest geben zu lassen, das zum Beispiel psychische Schäden wie Depressionen feststellt. Allerdings ist hier Bedacht wichtig. Zahlreiche Menshen haben die Intention die KDV zu erlangen und lassen sich viele Beschwerden vom Arzt attestieren. Dies kann dann zu bitteren Sachlagen führen, wenn man beispielsweise Jahre später bei einer Berufsunfähigkeitsversicherung diese Angaben nicht beachtet. Denn hier sind alle Krankheiten wahrheitsgemäß anzugeben. Auch Schwierigkeiten bei der Anstellung im Öffentlichen Dienst gab es in der Vergangenheit schon mehrfach, was auch heutzutage noch zu erwarten ist. Es wird daher eindringlich geraten, sich hier im Vorfeld in KDV-Broschüren oder Info-Blättern zu informieren, damit die Kriegsdienstverweigerung nicht zu unnützen Problemen in nachkommenden Jahren führt.

 

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