Sonstiges
Kauf einer Digitalkamera
| Kauf einer Digitalkamera |
| Geschrieben von Florian Mayer | |
| Samstag, 19. Mai 2007 | |
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Digitalkameras gehören zu den Produkten, die von den Kunden mehr und mehr nachgefragt werden. Auch der Boom der Multimedia-Handys mit integrierter Kamerafunktion hat an diesem Trend bislang nichts ändern können. Aber nicht nur die Nachfrage wächst beständig, auch das Angebot wird von Seiten der Hersteller beständig ausgebaut. Dabei tauchen mehr und mehr technische Neuerungen auf, und es wird auch mit ebenfalls immer mehr neuen Superlativen nicht gegeizt. Die günstigsten Einsteigermodelle sind mittlerweile zu Preisen deutlich der Grenze von hundert Euro zu haben. Für Profimodelle hingegen müssen häufig Ausgaben kalkuliert werden, die bis weit in den vierstelligen Bereich hineinreichen. Für den zukünftigen Käufer einer Digitalkamera gibt es also einiges zu bedenken und zu vergleichen, bevor die Entscheidung für ein bestimmtes Modell getroffen wird. Zu Beginn des Entscheidungsprozesses sollte der künftige Kamerabesitzer sich zumindest grob über den Einsatzbereich des Gerätes im Klaren sein. Denn viele Funktionalitäten, die den teureren Digitalkameras vorbehalten sind, sind beispielsweise für gelegentliche Schnappschüsse absolut überflüssig. Wer genau weiß, für welche Zwecke er seine Neuerwerbung einsetzen will, und für welche nicht, kann also teilweise eine ganz beträchtliche Summe sparen. Prominentestes Beispiel hierfür ist wohl  die Möglichkeit, mit der Digitalkamera auch kurze Videoclips aufzunehmen. Die meisten Modelle verfügen mittlerweile über dieses Feature. Jedoch ist der technische Aufwand, der hierfür betrieben wird, bei den verschiedenen Kameramodellen deutlichen Unterschieden unterworfen, das gilt natürlich ebenso für die Qualität der erstellten Videos. Wer diese Möglichkeit ohnehin nicht nutzen möchte, sollte sich daher gut überlegen, welchen Preis er für diese Funktionalität einkalkulieren möchte.  Ein anderes wichtiges Merkmal hingegen bleibt bei Kaufentscheidung jedoch oftmals unberücksichtigt: Sogar Modelle des oberen Preissegments brauchen häufig unverhältnismäßig lange vom Zeitpunkt des Anschaltens bis zur Erreichen der Aufnahmebereitschaft. Wer daher verschiedene Kameras bei seinem Händler kurz an- und ausschalten kann, der sollte diese Testmöglichkeit durchaus wahrnehmen. Einem anderen Faktor wird hingegen oftmals als viel zu Bedeutung beigemessen: Die Anzahl der Bildpunkte (Pixel) wird von vielen als bedeutendster Qualitätsfaktor angesehen. Sie ist allerdings nur insofern von Bedeutung, als der vom Hersteller verwendete Optikchip der Kamera überhaupt in der Lage ist, die mit steigender Pixelzahl wachsende Informationsflut adäquat zu verarbeiten. |
