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Durchstochener Stecker - Piercing
Geschrieben von Martin Schmidt   
Mittwoch, 26. September 2007

Doch bei dem schmückenden Piercing handelt es sich keinesfalls um eine Neuerfindung. Schon vor tausend Jahren haben sich die Menschen unterschiedlicher Kulturen und Stämme, mit durchstochenen Steckern geschmückt. In den häufigsten Fällen tat man dies, um sich von anderen Kulturen abzugrenzen.

Die Ohrringe machten Piercings gesellschaftsfähig. Ohrringe waren zunächst nur bei Frauen gut angesehen, was sich aber in den 80er Jahren änderte. Einen bedeutsamen Schritt machte die Piercingbranche 1994, als die "Assocation of Professional Piercers" gegründet wurde. Mit der Gründung dieser Institution entstanden Mindeststandards, die jeder proffesionelle Piercer einhalten muss. Der Siegeszug der Piercings begann Ende der 90er Jahre.

In der heutigen Zeit stehen fast in jedem Dorf gute Piercing - Studios bereit, um die schönen Piercings einzusetzen. Nachdem ein Piercing eingesetzt wurde, kann der Interessent mit den unterschiedlich erhältlichen Piercingschmuck sich immer anders schmücken. Dabei steht dem Kunden Schmuck aus Metall, Kunststoff, Glas, Holz, Bernstein und auch aus tierischen Materialien zur Verfügung.

Ein Intimpiercing wird nicht so häufig verlangt. Doch auch bei diesem Piercing ist ein steigendes Interesse deutlich festzustellen. Viele behaupten sogar, das ein Intimpiercing das sexuelle Vergnügen steigern kann. Männliche Interessenten entscheiden sich oft für den "Prinz Albert". Dieses Intimpiercing verläuft durch die untere Peniswand und wird größtenteils von Männern mit einem beschnittenen Penis getragen.

Eine ebenso große Beliebtheit hat das Schamlippenpiercing erlangt. Auf Wunsch können bei dem Schamlippenpiercing auch mehrere Piercings nebeneinander eingesetzt werden.

Da auch Brustwarzen zu dem intimen Bereich gezählt werden, werden auch die Brustwarzenpiercings weitgehend als Intimpiercing bezeichnet.

Das Nasenpiercing erfreut sich einer ganz besonderen Beliebtheit. Das Nostril Piercing wird dabei derzeit am häufigsten verlangt.

Ein wenig spater als das Nasenpiercing, kam das Zungenpiercing in Mode. Solch ein Piercing wird zwischen zwei Zungenmuskeln eingesetzt. Das Stechen tut allerdings nicht so weh wie oft angenommen wird.

 

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