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Der Cowboystiefel - trendy und hochmodern
Geschrieben von Daniela K.   
Freitag, 7. September 2007

Der typische Westernstiefel - im allgemeinen Sprachgebrauch ebenfalls als Cowboystiefel bezeichnet - war und ist die unverkennbare Bekleidung für den Fuß für einen sogenannten Kuhhirten - kurz Cowboy. Die Galloschen zeichnen sich vornehmlich durch ihre erhöhten Hacken aus, der sich beim Reiten im Steigbügel des Sattels unterhakt und so darüber hinaus Risikolosigkeit auf dem Pony gewährt. Ferner enthalten sie exklusive, spitz zusammenlaufenden Frontbereiche, die das Hineingleiten in den Steigbügel elementar leichter machen.

Der Vorreiter soll der der gängige Stiefel des Militärs gewesen sein, der im Zuge des 19. Jahrhundert entwickelt wurde. Wer hingegen die Beschäftigung des Cowboys betrieb, konnte mit solch einem Stiefel nur gering was anfangen, denn das Schuhwerk war für den stressigen Beruf auf dem Pferd viel zu unförmig und daher nur wenig angenehm. Scheinbar soll Charles Hayer aus Kansas für den neuen Cowboystiefel, wie wir ihn heutzutage haben, federführend gewesen sein. Denn er produzierte für einen Berufscowboy einen Stiefel nach seinen Darstellungen; dabei entwarf er den spitzen Frontbereich und spendete dem Stiefel seinen signifikanten Anlick durch den angehobenen Absatz. Der Cowboystiefel setzte sich allmählich unter den Berufscowboys durch, und wird heutzutage pompöser denn je produziert. Jetzt werden die Cowboystiefel mit kreativen Aufgesticktem ausgestattet und aus diversen Farbabstufungen mit der Hand zusammengeschneidert. Wertvolle Stiefel haben eine rahmengenähte Lederbespannung und sind teils mit und ohne Innenfutter zu erwerben - je nach Temperatur.

Um die Cowboystiefel zu reinigen, ist zu befürworten, unverzüglich nach dem Einkauf der Stiefel eine Imprägnierung ins Auge zu fassen. Das stört Unrat und Regen am Einsickern unter die Schuhsohle und säubert außerdem das Leder durch die eingeschlossenen Rohöle und Wachse. Eine Imprägnierung ist darum eine Art Schutzfilm, der über das Leder gegeben wird. Insgesamt sind zwei Einsätze notwendig, um einen entsprechenden Schutzfilm entwickeln zu können.

Um die Färbung des Stiefels aufzumöbeln, kann je nach Leder eine Schuhpomade oder ein wässeriges Fabrikat zur Pflege Verwendung finden. Sollte irgendwann einmal die stimmige Farbe für den Cowboystiefel nicht erhältlich sein, kann eine dunklere Farbabstufung vorgezogen werden, die dem Leder gleichwohl die originäre Farbtiefe nachahmt. Um den gröbsten Unrat abzunehmen, genügt eine Bürste mit starren Borsten, mit der der trocken gewordene Unrat weggewischt werden kann. Wenn sich unansehnliche Wasserränder oder Schneeränder entstanden sein sollten, kann eine Nassreinigung nicht mehr umgegangen werden. Denn mit einem für das Produkt entwickelten Schaum oder Waschlotion sind auch derartige Sedimentbildungen am Cowboystiefel zügig und mühelos zu vernichten. Damit man großes Vergnügen an den Cowboystiefeln hat.

 

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