Kredite & Finanzen
Wissenswertes rund um die Baufinanzierung
| Wissenswertes rund um die Baufinanzierung |
| Geschrieben von Thomas Nissen | |
| Donnerstag, 3. Mai 2007 | |
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Beim Ratentilgungsdarlehen werden insgesamt weniger Zinsen gezahlt, dafür ist die Anfangsbelastung allerdings wesentlich höher als beim Annuitätendarlehen. Beim Darlehen mit ausgesetzter Tilgung ist die Anfangsbelastung niedrig, der Gläubiger muss jedoch entweder in einen Bausparvertrag oder in eine Kapitallebensversicherung einzahlen. Beim Bausparvertrag wird eine monatliche Rate gezahlt, wobei zu Vertragsabschluss bereits festgelegt wird, zu welchen Konditionen Folgekredite erteilt werden. Aufgrund der momentan niedrigen Zinsen für viele Bauherren ein günstiges Angebot. Der Anteil des vorgeschriebenen Eigenkapitals ist von Bank zu Bank unterschiedlich hoch. Es ist in manchen Fällen sogar möglich, dass die Bank Bauvorhaben ganz ohne Eigenkapital finanziert. Hierbei ist jedoch Vorsicht geboten. Betrachten Sie Eigenleistungen nicht als einen rettenden Strohhalm, um Finanzierungslücken schön zu rechnen. Seien Sie realistisch, welche Eigenleistungen Sie wirklich erbringen können, und seien Sie sich im Klaren über die Konsequenzen, wenn es zu Problemen kommt. Vorheriger BeitragWas Kreditinstitute zur Forderungssicherung tun - Nächster Beitrag: Direktbanken bieten in der Regel ein kostenloses Girokonto |

Bei der Baufinanzierung gibt es diverse Möglichkeiten. Banken und (Bau-) Sparkassen, aber auch Hypotheken- und Discountbanken bieten ihre Dienste an. Die wichtigsten Darlehensformen werden kurz vorgestellt: Beim Annuitätendarlehen gilt es, neben der Höhe des Effektivzinssatzes auch Tilgungsart und -höhe zu berücksichtigen. Da die Belastung immer gleich hoch bleibt, ist sie zwar gut kalkulierbar, aber unflexibel.