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Studium und Praktika im Ausland
Geschrieben von Frank Ander   
Samstag, 29. September 2007

Wer ein Praktikum in Spanien machen möchte, hat viele Möglichkeiten. Gerade in tourismusnahen Studiengängen kann man zum Beispiel ein Hotelpraktikum oder ein Praktikum im Bereich Reiseveranstalter anstreben. Es gibt sehr viele Firmen in Spanien, die international tätig sind und man findet fast bei jedem Studiengang eine geeignete Stelle als Praktikant.

Oftmals muss man nicht perfekt Spanisch sprechen und Vorkenntnisse reichen vielen Arbeitgebern. Gerade im Bereich Tourismus ist es meist wichtiger, die englische Sprache zu beherrschen, da man mit Geschäftspartnern oftmals Verhandlungen und Gespräche in Englisch führt. Wenn man sein Praktikum beispielsweise in einem Hotel an der Rezeption absolviert, kommt es manchmal sogar vor, dass man hauptsächlich mit deutschen Touristen und Geschäftsleuten Kontakt hat und diesen dann entsprechend weiterhilft.

Wer sein Spanisch jedoch nicht nur mithilfe seiner Arbeit verbessern möchte, dem bietet sich eine Vielzahl an anderen Möglichkeiten. So kann man zum Beispiel - vorausgesetzt die Arbeitszeiten lassen es zu - einen Sprachkurs in Spanien besuchen und dort seine Kenntnisse erweitern. Sprachkurse in Spanien werden für verschiedene Niveaustufen und Zeiträume angeboten und manchmal werden sie finanziell auch vom Arbeitgeber unterstützt.

Eine weniger kostenintensive Möglichkeit ist der Kontakt zu Einheimischen. Man sollte versuchen, so oft wie möglich in seiner Freizeit Spanisch zu sprechen. Es bietet sich auch die Möglichkeit, mit einem Tandempartner zu üben. Oft findet man Aushänge, auf denen Spanier einen Sprachpartner suchen, mit dem sie sich austauschen können. Doch bevor man sich darüber Gedanken macht, sollte man sich mit den Sitten und Bräuchen Spaniens bekannt machen, die in den verschiedenen Regionen unterschiedlich sind. Hilfreich ist immer zu wissen, wo man eine Anlaufstelle für Deutschsprachige findet. So hat man bei eventuellen Problemen schon einmal vorgesorgt.

Wer fast kein Spanisch kann, sollte auf jeden Fall die wichtigsten Wörter und Wendungen lernen, damit man sich grob verständigen kann und in Notfällen zum Krankenhaus oder zur Polizei findet. Ein weiteres wichtiges Thema ist der Arbeitsvertrag und seine Konditionen. In spanischen Unternehmen ist es üblich, dass man etwas später als in Deutschland beginnt, eine zweistündige Mittagspause - die Siesta - macht und dementsprechend abends länger arbeitet. Wer sich über all diese Sachen informiert hat, ist für den Anfang bestens vorbereitet und kann seinem Praktikum gut gelaunt entgegenfiebern.

 

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