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Gartenhölzer im ܓberblick
Geschrieben von Matthias Junker   
Montag, 17. September 2007

Unter dem Begriff Gartenholz waren bis in den 90er Jahren in Deutschland hauptsächlich heimische Holzarten wie Fichte , Kiefer oder Douglasie oder auch Lärche im Holzhandel für den Außenbereich bekannt.. Mitunter wurden aber auch schon vereinzelt “Exoten“ wie nordamerikanische Zeder oder auch Bangkirai Gartenholz angeboten.

Betrachtet man den heutigen, wird man mit einer breiten Fülle an Holzarten konfrontiert, die von ihren Eigenschaften und Einsatzfähigkeiten in jedem Garten einsetzbar sind. Sei es als Terrassenbelag oder Poolumrandungen, als Pergola oder auch Sichtschutzzaun oder sogar als Uferbefestigungen. Für jeden Zweck bekommt man heute die richtige Holzart. Die Holzarten und deren Verwendungszweck werden durch ihre individuellen Eigenschaften unterschieden, wie z.B. die Haltbarkeit, den natürlichen Widerstand gegenüber Umwelteinflüssen, aber auch Ihre Formstabilität oder Ihre Astigkeit.

Unter der Haltbarkeit oder Härte des Holzes versteht man seinen Widerstand, den es dem Eindringen fremder Körper in seine Oberfläche oder einem Abrieb entgegensetzt. Die Härte des Holzes und sein Widerstand gegen Abrieb sind umso größer, je größer die Rohdichte und je kleiner sein Wassergehalt ist. Die Härte des Holzes und der Widerstand gegen Abrieb sind zum Beispiel bei einer Nutzung von Tischplatten oder Terrassenbelägen im Außenbereich von Bedeutung.

Im Allgemeinen teilt man Holz in Weich- und Hartholz ein. Zu den Weichhölzern gehören verschiedene Laubhölzer sowie auch alle Nadelhölzer. ( Außer Eibe ) Nadelhölzer kommen vor allem aus den Nadelwäldern der arktischen und kalten Zonen der Nordhalbkugel, zum Teil auch aus den Gebirgsgegenden südlicher Breitengrade.

Laubhölzer sind auf der nördlichen Halbkugel weit verbreitet und gehen in nördlichen Zonen oft in die Nadelwälder über. Auf der südlichen Halbkugel finden sich Laubwälder auf der gemäßigten Zone in Chile, Neuseeland und Australien. Der größte Teil der weltweit vorkommenden Laubbäume wächst in den Regenwäldern Süd- und Mittelamerikas und Afrikas südlich der Sahara und Südostasien.

Die Eigenschaften der einzelnen Holzarten unterscheiden sich (außer in der Herkunft, Weich- oder Hart-, Laub- oder Nadelholz) in seiner chemischen Zusammensetzung und im Aufbau der Zellen und des Zellgefüges. Deshalb sind das Aussehen der einzelnen Holzarten und Holzteile wie auch ihr Verhalten gegenüber äußeren Einflüssen verschieden. Die natürliche Schönheit der Hölzer zeigt sich in seiner Textur ( Zeichnung ) und Farbe sowie in seinem Glanz.

Aktuell am häufigsten verwendete Holzart ist das Douglasie Gartenholz. Neben Bangkirai erhalten aber auch Itauba oder Massaranduba immer mehr Einzug als Gartenholz Alternative zu Bangkirai

 

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